Nachhaltiges Bauen und Wohnen erleben
Am Donnerstag, 24. September 2026, wurde der Dialog Holz & Politik Luzern zum sechsten Mal aufgenommen. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stand der Wohnpark Dangelbachmatte in Malters. Das Treffen bot den Vertreterinnen und Vertretern der Luzerner Parteien sowie weiteren Gästen aus Kanton und Stadt Luzern und der Holzwirtschaft einen Überblick über ein innovatives Wohnbauprojekt der Region.Sukzessive entstehen auf dem Gelände der Dangelbachmatte sieben Neubauten. Das Projekt verbindet genossenschaftliches Wohnen mit einer nachhaltigen Bau- und Lebensweise und setzt auf Kreislaufwirtschaft sowie die Wiederverwendung von Bauteilen. Holz aus der Region, ressourcenschonende Bauweisen und generationenübergreifende Wohnformen prägen das Quartier.
Beim Rundgang wurde auch die Bedeutung von Holz für das Projekt beeindruckend sichtbar: Allein im grössten, aktuell im Bau befindlichen Gebäude werden rund 800 Kubikmeter Holz verbaut – dies ohne Unterlagsböden und Weisstannenschalung. Besonders eindrücklich: Von den Wohnungen aus ist sichtbar, aus welchen Wäldern das Holz stammt.
Einblick in die Entstehung
Nach der Begrüssung durch Pius Renggli, Leiter Regionalgruppe Luzern, erhielten die Teilnehmenden von Christian Delb, Architekt und Vorstandsmitglied der Wohnpark Dangelbachmatte Genossenschaft, einen umfassenden Einblick in die Entstehung und Realisierung des Projekts. Gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern erläuterte er die Herausforderungen und Chancen ressourcenschonender Bauweisen und stand den Gästen für Fragen zur Verfügung.
Das Interesse der Anwesenden war gross. Zahlreiche Fragen und angeregte Diskussionen zeigten, wie vielfältig die Themen rund um nachhaltige Siedlungsentwicklung, Ressourcenschonung und bezahlbaren Wohnraum sind.
Re-Use wird konkret erlebbar
Im Rahmen der Führung konnten die Teilnehmenden zunächst den Rohbau des derzeit grössten Neubaus besichtigen. Anschliessend stand eine bereits fertiggestellte Wohnung offen. Dabei gab es verschiedene Beispiele für die Wiederverwendung bestehender Bauteile zu entdecken. Seien dies Küchen, die bereits in anderen Gebäuden im Einsatz waren oder auch eine Treppe, die in der Überbauung weiterverwendet werden konnte.
Austausch beim Apéro
Der Wohnpark Dangelbachmatte zeigt, wie ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte beim Bauen und Wohnen miteinander verbunden werden können. Beim anschliessenden Apéro nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, den Austausch zu vertiefen und mehr über die Bauweise und die Philosophie der Genossenschaft zu erfahren.
Weitere Informationen zum Projekt finden sich hier.
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