Pfrundhaus Keiser (Kanonenhaus), Zug
Erneuerung, Sanierung
Innenausbau
Aufgrund der feuerpolizeilichen Auflagen legte die Bauherrschaft das denkmalgeschützte Haus der Keiser-Pfründe weiterhin als eine Einfamilienhaus-Nutzung fest. Neu ist das Dachgeschoss auszubauen und das Haus als Wohngemeinschaft zu nutzen. Wir entwickelten für das dreiraumtiefe Gebäude ein Nutzungskonzept mit je zwei Schlafzimmern und dazwischen einem gemeinsamen Badezimmer für das Dach- und die Obergeschosse. Im Erdgeschoss liegt wie historisch überliefert, zentral die Küche mit anschliessendem Esszimmer und seeseitig die Wohnstube. Das Steildach erhielt auf der Seite Grabenstrasse eine historisch angelehnte Schleppgaube, seeseitig repräsentieren zwei filigran profilierte Quergiebellukarnen die Dachlandschaft. Die Kanonenszene an der Fassade wurde mit historischen Produkten gesichert. Der ehemalige Stadtgraben wurde mit Kürzung von Mauern und einer Abgrabung von Füllmaterial stärker sichtbar gemacht. Den Hauseingang verlegten wir zurück in die Altstadtgasse und findet mit dem in Sandstein gerahmten Gewände und seiner massiven Holztüre ihre Repräsentation. Den aufgehobenen Eingang wandelten wir in einen neu erstellten, fast schwebenden Balkon aus beigem Jurabeton um. Aufgrund von Material- und Farbbefunden gestalteten wir die Räume spezifisch nach ihrer Epoche vom Hellblau auf Renaissancetäfer bis zum schlichten Krallentäfer in Lindengrün. Im Gang konnten wir Fachwerkmalereien mit Gallot-Figuren, kleinwüchsigen musizierenden Figuren, frei legen und sichtbar machen.
Innenausbau
Aufgrund der feuerpolizeilichen Auflagen legte die Bauherrschaft das denkmalgeschützte Haus der Keiser-Pfründe weiterhin als eine Einfamilienhaus-Nutzung fest. Neu ist das Dachgeschoss auszubauen und das Haus als Wohngemeinschaft zu nutzen. Wir entwickelten für das dreiraumtiefe Gebäude ein Nutzungskonzept mit je zwei Schlafzimmern und dazwischen einem gemeinsamen Badezimmer für das Dach- und die Obergeschosse. Im Erdgeschoss liegt wie historisch überliefert, zentral die Küche mit anschliessendem Esszimmer und seeseitig die Wohnstube. Das Steildach erhielt auf der Seite Grabenstrasse eine historisch angelehnte Schleppgaube, seeseitig repräsentieren zwei filigran profilierte Quergiebellukarnen die Dachlandschaft. Die Kanonenszene an der Fassade wurde mit historischen Produkten gesichert. Der ehemalige Stadtgraben wurde mit Kürzung von Mauern und einer Abgrabung von Füllmaterial stärker sichtbar gemacht. Den Hauseingang verlegten wir zurück in die Altstadtgasse und findet mit dem in Sandstein gerahmten Gewände und seiner massiven Holztüre ihre Repräsentation. Den aufgehobenen Eingang wandelten wir in einen neu erstellten, fast schwebenden Balkon aus beigem Jurabeton um. Aufgrund von Material- und Farbbefunden gestalteten wir die Räume spezifisch nach ihrer Epoche vom Hellblau auf Renaissancetäfer bis zum schlichten Krallentäfer in Lindengrün. Im Gang konnten wir Fachwerkmalereien mit Gallot-Figuren, kleinwüchsigen musizierenden Figuren, frei legen und sichtbar machen.
Vorwiegend verwendetes Holz
Fichte
Art der Holzanwendung
geölt
Kategorie
Mehrgeschossiger Bau, Umbau, Erweiterung, Aufstockung, Innenausbau und Möbel,
Fertigstellung
2025
Standort
6300 Zug
Bauherrschaft
Katholische Kirchgemeinde Zug
St.-Oswalds-Gasse 5
6300 Zug
St.-Oswalds-Gasse 5
6300 Zug
Planung
Ausführung
Hürlimann Holzbau AG
Höfnerstrasse 104
6314 Unterägeri
www.holzbau-huerlimann.ch
Oliver’s Schreinerei AG
Neudorfstrasse 13
6313 Menzingen
www.olivers-schreinerei.ch
Käslin Innenausbau AG
Allmendstrasse 17
6312 Steinhausen
www.kaeslin.ag
Höfnerstrasse 104
6314 Unterägeri
www.holzbau-huerlimann.ch
Oliver’s Schreinerei AG
Neudorfstrasse 13
6313 Menzingen
www.olivers-schreinerei.ch
Käslin Innenausbau AG
Allmendstrasse 17
6312 Steinhausen
www.kaeslin.ag
Ingenieur











