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Der Dialog mit dem Kanton Obwalden wurde aufgenommen

Am vergangenen Freitag, 28. Juni 2024, lud die Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz (LHZ) zu einer erstmaligen Durchführung des Holz-Politik-Apéros mit den Obwaldner Kantonsvertretern nach Lungern. Als Gastgeberin amtete die HP Gasser AG. Auch der neue höchste Obwaldner, Andreas Gasser, der im Nachgang zum Anlass einstimmig zum neuen Präsidenten des Kantonsrats gewählt wurde, befand sich unter den Gästen.

LHZ-Präsident Pirmin Jung durfte in den Räumlichkeiten der HP Gasser AG in Lungern Kantonsräte, Regierungsräte, den Landammann von Obwalden, die Gastgeber, Gäste und Interessenten begrüssen. Spannend war die Tatsache, dass gleich zwei neue höchste Kantonsvertreter mit von der Partie waren: Toni Niederberger, Landratspräsident von Nidwalden seit dem 26. Juni 2024, und Mitglied der Regionalgruppe Unterwalden. Andreas Gasser, der nach dem Holz-Politik-Apéro in Lungern zum Kantonsratspräsidenten Obwalden gewählt wurde. Bevor die Anwesenden mehr zur Holzbranche, deren Aufgaben, Herausforderungen und Visionen erfahren konnten, lernten sie die HP Gasser AG näher kennen. Firmenchef Hanspeter Gasser berichtete von der aktuellen Betriebsstruktur, von der Angebotspalette des Unternehmens und leitete zum Holzbau über. Pirmin Jung fesselte die Anwesenden mit seinen Ausführungen zu «Die Bedeutung der Holzkette für unser Land». Er zeigte auf, wie wichtig Holz für das Erreichen der Klimaziele ist. Er wagte einen Ausblick in die Zukunft und des künftig benötigten Wohnraumes, was gigantische Zahlen zutage beförderte. Auch hob er die beeindruckenden Vorteile der Wälder mit ihren sensationellen CO2-Speichermöglichkeiten hervor. In seinem Referat vertiefte er ausserdem die Kaskadennutzung von Holz. Er appellierte an die anwesenden Politiker, sich dafür einzusetzen und so das Bestmögliche aus diesem einzigartigen Bau- und Werkstoff herauszuholen. Holz könne nämlich durchaus mehrere Leben geniessen und demnach auch mehrfach CO2 speichern.

Bedürfnisse der regionalen Holzkette
Es folgte der Regionalgruppenleiter Unterwalden, Philipp Bissig. Er stellte den Anwesenden seine Regionalgruppenkollegen vor, mit denen er sich für die Bedürfnisse der Obwaldner Holzkette einsetzt: Sensibilisierung der Bevölkerung für den Wald und für Holz, gute Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung und ebenfalls gute Rahmenbedingungen am Markt. Ziel der Gruppe ist es, Brücken zu schlagen, Akzeptanz zu fördern und gemeinsame Dialoge zu führen. So gehörte sein Dank allen Teilnehmenden, die diesen Dialog aufgenommen haben.

Nun richtete Landammann Josef Hess Dankesworte an die Teilnehmenden. Er würdigte das Engagement der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz für Holz und unterstrich, wie wichtig die Nutzung des einheimischen Rohstoffes sei. Er brachte es auf den Punkt: «Wenn das Holz mehr Wert hätte, würde es wohl auch noch besser genutzt!» Erfreut dürfe man aber feststellen, dass sich das Bauen mit Holz auf gutem Weg befinde.

Bevor sich die Gelegenheit für den persönlichen Dialog bot, dankte Präsident Pirmin Jung den Gastgebern für das Gastrecht, sprach dem neuen Kantonsratspräsidenten Andreas Gasser seine Glückwünsche aus und übergab ihm ein Geschenk. Er bedankte sich bei den Teilnehmenden für das Interesse und die Aufmerksamkeit für die Anliegen rund um Holz.
Wie geht es nun weiter in der Region Unterwalden? Die Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz lebt Zusammenarbeit als wichtigen Wert der Vereinstätigkeit, und so kann man sich sehr gut vorstellen, nach dem Nidwaldner und dem Obwaldner Holz-Politik-Apéro bald zu einem Unterwaldner Holz-Politik-Apéro einzuladen.



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