Prix Lignum 2024 - Preisverleihung national
Am Donnerstag, 19. September 2024, fand im Hotel National in Bern die Prix-Lignum-Preisverleihung auf nationaler Ebene statt. Gewürdigt wurden jeweils die drei besten Projekte in den Kategorien «Holzbauten» und «Schreinerarbeiten» sowie erstmals je ein Publikumsfavorit in den genannten Rubriken.Insgesamt 583 Projekte wurden zum diesjährigen Prix Lignum eingereicht; erstmals aufgeteilt in die Kategorien Holzbauten und Schreinerarbeiten. Im Berner Hotel National durfte Ständerat und Präsident Lignum Holzwirtschaft Schweiz, Jakob Stark, rund 200 Personen zur nationalen Preisverleihung begrüssen. Die Festansprache hielt kein Geringerer als Bundesrat Albert Rösti, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), der in sehr sympathischer Art und Weise die Arbeit der Lignum würdigte, den Gewinnern zu ihrem Erfolg gratulierte, ihren Einsatz verdankte und in humorvoller Art seinen Bezug zu Wald und Holz verriet.
Eine würdevolle Preisverleihung
Melanie Brunner, Projektleiterin des Prix Lignum, führte souverän durchs Programm und durfte als wichtigen Programmpunkt die Preisverleihung ankünden. Thomas Iten, Präsident VSSM Schweiz, übernahm die Schreinerarbeiten und würdigte zuerst den erstmals ernannten Publikumsfavoriten, die KuhBar, welche künftig dem Après-Ski-Geschehen in der Tschuggenhütte einen edlen Rahmen verleihen wird. Danach folgten die Bronze-, Silber- und Goldplätze der Kategorie Schreinerarbeiten, welche da sind:
- Bronze: Ater Culina, eine Küche aus Holz
- Silber: Gesamtsanierung Haus 8, Klinik Beverin
- Gold: Caspar - Das Drei-Häuser-Hotel
Es übernahm Hansjörg Steiner, Präsident von Holzbau Schweiz. Auch er würdigte zuerst den Publikumsfavoriten: die Rigiaa-Brücke aus Arth. Auf den Podestplätzen der Holzbauten präsentieren sich:
- Bronze: Passerelle des Buissons, Bulle
- Silber: Pappelhöfe - Wohnkolonie im Hard, Langenthal
- Gold: Wiederverwendbare Sportbauten, Zürich
Die Preisträger ernteten grossen Applaus von den Teilnehmenden, und Enrico Lenzin, der für die musikalische Umrahmung sorgte, spielte den einen und anderen Rhythmus, der die Gäste zum Mitwippen und Mitklatschen animierte. Eine positive und aufgeräumte Stimmung war im Saal spürbar.
Der anschliessende Apéro liess Raum für persönliche Gespräche und Diskussionen über eine Vielfalt von Projekten, die alle eines gemeinsam haben: Sie wurden in Holz realisiert.
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