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Holz baut Zukunft - Holz-Politik-Apéro im Zeichen des nachhaltigen Bauens

Nach 2023 zum zweiten Mal lud die Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung sowie der Wald- und Holzbranche über den Mittag zu einem Holz-Politik-Apéro in Stans ein. Die Veranstalterin nutzte den Anlass, um aufzuzeigen, wie der Baustoff Holz zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt und welche Chancen sich daraus für die Region ergeben. Ein durch und durch gelungener Anlass, der den Dialog zwischen Politik und Holzbranche vertiefte.

In den Neubau der Stiftung Weidli Stans lud die Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz zum Holz-Politik-Apéro unter dem Motto «Holz baut Zukunft». Der Holzbau bildete dabei nicht nur den Rahmen, sondern zugleich das Anschauungsobjekt des Anlasses.

Nach der Begrüssung durch Regionalleiter Philipp Bissig von der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz erwartete die Anwesenden ein vielseitiges Programm mit drei Referaten.

Holz schafft Wärme und Identifikation
Markus Knupp, Geschäftsführer der Stiftung Weidli, sprach zum Thema «Bauen mit Holz – unser Weg und seine Wirkung». Er gab Einblicke in die Entstehung des neuen Werkstattgebäudes, das den Rahmen des Anlasses bildete. Knupp schilderte, welche Überlegungen in die Planung eingeflossen sind, und zeigte anhand von Rückmeldungen seiner Mitarbeitenden, welche Bedeutung Holz als Baustoff im Alltag hat – Stichworte wie Wärme, Behaglichkeit und Identifikation standen dabei im Vordergrund.

Holzbau stärkt Klima und Region
Andreas Stump, Geschäftsführer der holzprojekt ag, widmete sich unter dem Titel «Bauen mit Holz – gut fürs Klima, stark für die Region» den ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten des Holzbaus. Er erläuterte, wie sich mit Holz aktiv CO₂ einsparen lässt und gleichzeitig Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region gesichert und geschaffen werden. So leistet der Holzbau einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung auf mehreren Ebenen.

Digitalisierung verändert die Baupraxis
Zum Abschluss zeigte Theo Barmettler von der plus architekten ag in seinem Referat «Digitales Bauen im Holzbau» eindrücklich auf, wie sich die Arbeitsweise in der Branche verändert hat. Anhand von grafischen Darstellungen und konkreten Beispielen veranschaulichte er, wie digitale Planungsinstrumente wie BIM heute eine präzise und vernetzte Zusammenarbeit ermöglichen – und wie das «mobile Büro» zum selbstverständlichen Bestandteil des Berufsalltags geworden ist.

Holzbau zum Anfassen – Führung durch die neue Werkstätte
Im Anschluss an die Referate hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die neue Werkstätte der Stiftung Weidli auf einer geführten Besichtigung zu erkunden. Dabei konnten die Gäste erleben, wie die vorgestellten Ideen und Prinzipien des modernen Holzbaus in der Praxis umgesetzt wurden.

Dialog zwischen Politik und Holzbranche
Der Holz-Politik-Apéro bot zudem Raum für den persönlichen Austausch und eine gemeinsame Mittagsverpflegung. Der Anlass knüpfte an die erfolgreiche Veranstaltung aus dem Jahr 2023 an und setzte den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Holzbranche fort. Ziel dieser Treffen ist es, die Bedeutung von Wald und Holz als zentrale Pfeiler einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung weiter zu stärken.



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