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Dreier-Ensemble in Schweizer Holz thront über dem Sarnersee

Die drei Mehrfamilienhäuser an der Endlosenstrasse in Wilen wurden mit einem klaren Fokus auf den Werkstoff Holz realisiert. Für den Einsatz von über 500 m3 gelabeltem Schweizer Holz gab’s nun das verdiente Label.

Daniel Banholzer vom verantwortlichen Holzbauunternehmen Holzbautechnik Burch AG begrüsste eine kleine und feine Gruppe zur feierlichen Übergabe des Labels Schweizer Holz für die Neubauten an der Endlosenstrasse 2, 4 und 6 in Wilen. Als Erster sprach Bauherr Heinz Rammelmeyer, der anhand von Erinnerungen und Familiengeschichten den Wurzeln des Projekts nachspürte. Ein entscheidender Meilenstein war der Einstieg von Hermann Burch, mit dem Rammelmeyer die drei Mehrfamilienhäuser unter dem Namen Rammelmeyer Immobilien AG realisierte. Später stiess die Familie Enz dazu, die eines der Gebäude erwarb und dieses nun als Vermieterin nutzt – an exklusiver Lage mit traumhafter Aussicht.

Minergie-P-Standard erfüllt
Die drei Gebäude erfüllen die Anforderungen des Minergie-P-Standards. Architekt Pascal Häller von Burch und Partner Architektur AG nannte das Dreier-Ensemble die «Super-Alles-Könner». Die Überbauung Seeblick sei ein Vorzeigeprojekt im Kanton, da sie als erste grössere Überbauung dieser Energieeffizienzklasse realisiert wurde. Häller lobte die Eigentümer für ihre Weitsicht und dafür, dass sie ein vielfältiges Wohnangebot geschaffen haben, das heute das Quartier an der Endlosenstrasse belebt.

Ein Bekenntnis zur Regionalität
Auch Alex Bennet, Neo-Geschäftsführer der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, würdigte die Bauherrschaft. Er überreichte das Label Schweizer Holz und betonte die Bedeutung des verwendeten Materials: 69 % des eingesetzten Holzes stammen nachweislich aus der Schweiz – eine Voraussetzung für das Label. Bennet dankte den Eigentümer:innen Esther Enz, Heinz Rammelmeyer und Hermann Burch. Mit ihrer Entscheidung für Schweizer Holz leisteten sie einen Beitrag zur Umwelt: Im verbauten Holz sind rund 372 Tonnen CO₂ langfristig gebunden. Zudem sei die Wahl ein klares Zeichen für Regionalität – und damit auch für die Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Region.

Ressourcenschonung im Fokus
Elia Merzaghi, Bereichsleiter Engineering bei der Holzbautechnik Burch AG, betonte, dass beim Projekt nicht möglichst viel Holz verbaut werden sollte, sondern das Material gezielt und effizient eingesetzt wurde. Ressourcenschonung habe oberste Priorität. Projektleiter Peter Ming ergänzte technische Details und erläuterte die Herkunft der eingesetzten Materialien.

Gelungener Abschluss
Zum Abschluss wurde auf die gelungenen Neubauten angestossen. Bei guter Stimmung, inspirierenden Gesprächen und dem Blick auf den Sarnersee teilte man die Freude über das Geschaffene – ein Beispiel dafür, was entsteht, wenn engagierte Menschen gemeinsam Lebensraum gestalten.



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