Holzernte am Lauerzerberg – eindrücklicher Einblick in die Arbeit der Forstleute
Wie anspruchsvoll die Schutzwaldholzernte im Gebirge und generell ist, konnten Alex Bennet und Fabienne Wey von der Geschäftsstelle Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz (LHZ) kürzlich hautnah erleben. Gemeinsam mit Betriebsförster Aurel Baumann von der Unterallmeind Korporation Arth Arth (UAK) waren sie im Gebiet Lauerzerberg unterwegs und erhielten spannende Einblicke in die Arbeit der Forstleute.Gestartet wurde beim Twäriberg, wo die LHZ-Vertreter live miterleben konnten, wie der kostenintensive Transport der Baumstämme vom Ernte- zum Lagerplatz funktioniert. Besonders beeindruckend war der Einsatz des Gebirgsharvesters, einer spezialisierten Maschine für steiles Gelände, die die schweren Stämme präzise talaufwärts bewegt. Unter der exakten Steuerung des Maschinisten wurde sichtbar, wie Erfahrung, Technik und Teamkoordination zusammenspielen, damit die Holzernte in solch herausforderndem Gelände sicher und effizient abläuft.
Vorholzen im Gebiet Rohrboden-Gätterli
Im Gebiet Rohrboden–Gätterli konnten die Besucher anschliessend beobachten, wie vorgeholzt wurde – eine Arbeit, die höchste Konzentration und Erfahrung erfordert. Besonders eindrücklich war der Moment, als ein Forstwart auf einen Baum kletterte, um diesem ein Seil umzulegen. Dieses dient dazu, den Baum beim Fällen gezielt in die gewünschte Richtung zu lenken – ein Vorgang, der Präzision und Vertrauen im Team voraussetzt. Die Arbeit im Wald ist körperlich anspruchsvoll und mit hohen Sicherheitsanforderungen verbunden. Jeder Handgriff muss sitzen, jede Kommunikation klar und verlässlich sein. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ist entscheidend, denn im steilen Gelände bleibt kein Raum für Fehler.
Eindrücke der Geschäftsstelle
Für die Mitarbeitenden der LHZ-Geschäftsstelle war der Tag ein lehrreicher und eindrücklicher Einblick in die tägliche Arbeit der Forstbetriebe. «Um die Anliegen unserer Mitglieder zu verstehen und die gesamte Holzkette wirkungsvoll vertreten zu können, ist es wichtig, die Praxis im Wald zu kennen», betont Fabienne Wey. «Dieser Vormittag hat uns tief beeindruckt – einerseits wegen der körperlich und technisch anspruchsvollen Arbeit, andererseits wegen des besonderen Arbeitsplatzes in der freien Natur, der viel Können, Verantwortung und Leidenschaft verlangt.»
Auch Alex Bennet zeigte sich beeindruckt: «Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Wissen und Erfahrung hinter jedem einzelnen Arbeitsschritt steckt. Die Arbeit im Gebirge verlangt Respekt – vor dem Material, vor der Natur und vor den Menschen, die hier tagtäglich im Einsatz stehen.»
Die Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz dankt der UAK Arth und insbesondere Betriebsförster Aurel Baumann sowie dem gesamten Team herzlich für den spannenden Einblick in die Gebirgswaldarbeit. Solche Begegnungen stärken das Verständnis für die wertvolle Arbeit im Wald – und zeigen einmal mehr, wie wichtig das Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Natur entlang der gesamten Holzkette ist.
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