Starke Wald- und Holzbranche an der «Iheimisch»
Alle sieben Jahre ruft die «Iheimisch» das heimische Gewerbe, Vereine und Organisationen zusammen – und begeistert damit tausende Besucherinnen und Besucher. Am vergangenen Auffahrtswochenende war es wieder so weit. Einen besonders eindrucksvollen Auftritt legte dabei die Nidwaldner Wald- und Holzbranche hin.Man musste lediglich dem gepflegten Holzpfad folgen, um automatisch auf das vielseitig bespielte Gelände der Nidwaldner Wald- und Holzbranche zu gelangen. Und dort warteten Attraktionen, Begegnungen und eindrückliche Holzerlebnisse, so weit das Auge reichte.
Da waren die hochwertigen Holzpavillons, deren Weiterverwendung grösstenteils bereits gesichert ist. Das beeindruckende Holz-Riesenrad im Miniaturformat, das bei Gross und Klein für Begeisterung sorgte. Die Nidwaldner Korporationen, die mit Schlangenbrot am Feuer zum Verweilen einluden. Der simulierte Holz-Wanderweg der Nidwaldner Wanderwege, der die Besucherinnen und Besucher auf eine aussichtsreiche Plattform führte. Und natürlich der beliebte Kletterbaum, an dem sich Kinder – bestens gesichert – mutig nach oben arbeiteten und stolz die Glocke am Ziel läuteten.
Mit dabei war auch die Landjugend, die in einem der markanten Holzpavillons untergebracht war und den Auftritt zusätzlich bereicherte.
Einen wichtigen Beitrag zum gelungenen Gesamtauftritt leistete WaldNidwalden. Die Organisation engagierte sich intensiv in der Planung und Umsetzung des Gemeinschaftsstandes, stellte Holz sowie weiteres Material zur Verfügung und bot den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, Jungpflanzen zu erwerben. Damit wurde der Kreislauf des Waldes nicht nur sichtbar, sondern direkt erlebbar gemacht.
Viel Herzblut und starke Zusammenarbeit
Es versteht sich fast von selbst, dass ein solch professioneller Auftritt nicht von alleine entsteht. Dafür braucht es viel Idealismus, unzählige Arbeitsstunden und eine grosse Portion Teamwork. Gerade an der «Iheimisch» wurde einmal mehr spürbar, wie viel Kraft in der Zusammenarbeit der Wald- und Holzbranche steckt und wie gemeinsam Projekte entstehen, die weit über das Einzelne hinausgehen.
So wurden die Holzpavillons beispielsweise durch den Architekten und Regionalgruppenleiter der LHZ, Philipp Bissig, von Bissig Murer & Partner AG geplant und von der a&l holzbau ag umgesetzt. Auch bei der Materialwahl war die Botschaft klar: In einem Kanton, der den Wald sogar im Namen trägt, soll einheimisches Holz zum Einsatz kommen. Die «Iheimisch» bot eine ideale Plattform, um die Bedeutung regionaler Ressourcen ins Bewusstsein zu rücken und ihr Potenzial erlebbar zu machen. Ein Gedanke, der auch bei der Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz sehr zentral ist, welche ihre Regionalgruppe Unterwalden mit einem finanziellen Beitrag unterstützte.
Die Nidwaldner Wald- und Holzbranche zeigte eindrücklich, wie vielseitig, innovativ und gemeinschaftlich sie unterwegs ist. Ein Auftritt, der in Erinnerung bleibt.
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