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Holz und Beton gemeinsam gedacht: Zuger Holzakteurtreffen im Loreto-Schulhaus

Wie lassen sich die Stärken von Holz und Beton in einem Bauprojekt intelligent verbinden? Dieser Frage widmete sich das Holzakteurtreffen der Regionalgruppe Zug von Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz (LHZ) am vergangenen Mittwochabend im Loreto-Schulhaus in Zug – mit grosser Resonanz und zahlreichen Gästen, insbesondere aus der Architektur.

Regionalgruppenleiter Patrick Röösli begrüsste die zahlreichen Anwesenden und eröffnete den Abend. Anschliessend führte die Bauherrschaft, die Stadt Zug, die Gäste in Gruppen durch die Räumlichkeiten und gab Einblicke in die Schulanlage und das laufende Erweiterungsprojekt.

Im anschliessenden Fachteil stand die Verbindung von Holz und Beton im Mittelpunkt. LHZ-Geschäftsführer Alex Bennet führte durch das weitere Programm und gab den beteiligten Fachleuten aus Architektur, Ingenieurwesen und Holzbau Raum, aufzuzeigen, wie die beiden Baustoffe in einem leistungsfähigen Gesamtsystem zusammenspielen. Mit dabei waren Gauch & Schwartz Architekten, Dr. Schwartz Consulting AG und Iten & Henggeler Holzbau AG.

Die neue Schulanlage setzt auf eine Hybridbauweise, bei der die jeweiligen Stärken der beiden Materialien gezielt genutzt werden. Holz ermöglicht eine hohe Vorfertigung, Nachhaltigkeit und eine angenehme Raumatmosphäre. Beton kommt dort zum Einsatz, wo seine konstruktiven und brandschutztechnischen Eigenschaften gefragt sind. So entsteht eine Kombination, die exemplarisch zeigt, wie unterschiedliche Baustoffe sinnvoll zusammenspielen können.

Austausch als Stärke des Netzwerks
Die anschliessende Diskussion bot Raum für Fragen und einen vertieften fachlichen Austausch. Beim gemeinsamen Apéro wurde dieser weitergeführt: Architekturschaffende, Planende, Ausführende und weitere Akteurinnen und Akteure der Zuger Wald- und Holzkette kamen miteinander ins Gespräch und pflegten ihr Netzwerk.

Die erfreulich grosse Beteiligung, insbesondere aus der Architektur, zeigte eindrücklich, wie wichtig solche Plattformen für den persönlichen und fachlichen Austausch sind. Ein starkes Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist eine wichtige Grundlage, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln und die Potenziale des Holzbaus weiter auszuschöpfen.

Das Holzakteurtreffen im Loreto-Schulhaus machte deutlich: Holz und Beton müssen nicht als Gegensätze gedacht werden. Werden die Stärken beider Materialien gezielt eingesetzt, entstehen daraus überzeugende Lösungen für eine zeitgemässe und zukunftsfähige Bauweise.



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